Elektromobilität

Mein erster praktischer Kontakt zu Elektromobilität reicht weit zurück. Nach dem Krieg lebte ich einige Jahre auf dem Dorf. Der Vater meines Freundes hatte zu dieser Zeit einen Opel Olympia. Mein Freund schaffte es, das Anlaßsystem so zu manipulieren, daß wir kurze Strecken elektrisch, angetrieben durch den Anlasser, fahren konnten.

Auch noch in Erinnerung sind mir Postautos, die damals rot statt gelb waren, elektrisch angetrieben durch einen in der Mitte angeordneten Elektromotor, Kraftübertragung mitttels riesigem Kettentrieb, der meiner Erinnerung nach keinen Kettenschutz hatte. Das Fahrgeräusch wurde durch den Kettentrieb bestimmt.

Obwohl ich damals (wie heute noch) fasziniert von Dampflokomotiven war (bin), in Radebeul konnte ich damals noch 01-er, 38-er, 52-er usw. bewundern, heute die Lößnitztalbahn, war ich auch schon damals überzeugt, daß elektrisch angetriebene Fahrzeuge eine feine Sache sind.

auf der Schiene ist die Elektromobilität weitgehend abgeschlossen, zum Glück werden uns solche Oldtimer noch erhalten

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Der Elektromotor als Antrieb in Fahrzeugen ist eine elegante Lösung.


So war ich glücklich, in meiner Grundschulzeit Aufbauten mit Stabilbaukästen “elektrifizieren” zu können.

Schließlich habe ich dann Elektrotechnik studiert und mich ein Berufsleben lang mehr oder weniger mit Antriebstechnik beschäftigt.

2009 habe ich mir dann einen Lebenstraum erfüllt, ein BMW, angetrieben durch einen Verbrennungsmotor, Elektromobilität war noch nicht so weit.


Warum schreibe ich hier gewissermaßen im Urschleim beginnend, einfach deshalb, weil auch die Elektromobilität einem Entwicklungsprozeß unterliegt und nicht über Alles oder Nichts zu entscheiden ist.


In einem ersten Beitrag will ich auf 2 Probleme bei der Verbreitung der Elektromobilität eingehen.